Keine Zweckentfremdungssatzung für Kempten

FDP gegen Zweckentfremdungssatzung

Erst kürzlich haben sich die Sozialdemokraten für eine Zweckentfremdungssatzung in Kempten ausgesprochen. Dieser Kontrollwahn der SPD stößt seitens der FDP auf harsche Kritik.

„Wie genau diese Zweckentfremdung organisiert und vor allem kontrolliert werden soll, steht bislang in den Sternen. Dass all dies einen ungeheuren Bürokratieaufwand mit sich bringt, das wird mit keinem Wort erwähnt“, so Dominik Spitzer, Stadtrat und Direktkandidat für den Landtag in Sonthofen-Lindau.

Auch sei es falsch, solche Homesharing-Konzepte, die größtenteils von jungen Leuten und Studierenden angeboten werden, in die Schmuddelecke zu stellen. „Ich wüsste keinen guten Grund, weshalb die Stadt den Studierenden das Untervermieten der eigenen Wohnung während der Semesterferien verbieten sollte“, meint Daniela Busse, Direktkandidatin für den Bezirk. Gerade viele ausländische Studierende, die nur für ein paar Monate eine Bleibe suchen und daher kaum Zugang zu herkömmlichen Mietwohnungen bekommen, können durch Angebote wie Airbnb oder Ferienwohnungen profitieren. Der Wohnraum kann somit effektiv genutzt werden und es entsteht eine Win-Win-Situation, auch für Kempten als Hochschulstandort.

„Das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt kann man nicht durch Verbote und Satzungen regeln, sondern muss es durch Anreize zum Bauen wieder in Balance bringen. Nicht die Schreibfeder, sondern der Baukran helfen hier“, so Bianca Buchenberg-Köhler, Direktkandidatin für den Landtag abschließend.


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